Dienstag, 20. Dezember 2016

Übernommener Vermögenswert bei Arbeitgeberwechsel nach Vorschrift R 6a EStR 2005

Ein übernommener Vermögenswert bei Arbeitgeberwechsel gemäß Vorschrift / Einkommensteuerhandbuch R 6a EStH 2005 fließt in die Teilwertberechnung mit ein.

Bei der Ermittlung des Teilwertes der Verpflichtung ist der Jahresbetrag (konstante Prämie) so zu bemessen, dass zu Beginn des Wirtschaftsjahres der Übernahme der Barwert der Jahresbeträge zusammen mit den übernommenen Vermögenswerten gleich dem Barwert der künftigen Pensionsleistungen ist. Der übernommene Vermögenswert kann in der Software HPR Pensionsrückstellung gesondert angegeben werden.



Dienstag, 13. Dezember 2016

Die Software HPR Pensionsrückstellung als Planungsinstrument für kommunale Haushalte

Für die Haushaltsplanung ist es wichtig zu wissen, in welcher Höhe sich die Rückstellung in den kommenden Jahren entwickeln wird; insbesondere bei Kommunen. Deshalb bewertet die Software auch die zukünftigen Jahre - dies geschieht mit dem aktuellen Personen-Bestand (zum Berechnungsstichtag), aber es fließen bereits die bekannten Besoldungsanpassungen der Zukunft automatisch in die Rechnung ein.

Zusätzlich können mit dem HPR Zusatzbaustein "Prognose" weitere geplante oder erwartete Besoldungsanpassungen in die Rechnung einbezogen werden.

Fazit: Mit der Kommunalversion der Software HPR Pensionsrückstellung erhält man zusätzlich hilfreiche Planungs-Angaben für die Bewertung von Rückstellungen und Zuführungen betreffend künftiger Haushaltsjahre.

Ergänzend steht in HPR ein Planungsbaustein zur Verfügung. Dieser ermöglicht es, die Zukunftsplanung um geplante Einstellungen zu ergänzen und liefert darüber hinaus Möglichkeiten, einen individuellen "Plan-Korridor" (z.B. Zinsannahmen, Bestandsänderungen...) mit konkreten Rückstellungswerten zu unterlegen.


Montag, 28. November 2016

Wie errechnet sich der Barwert der Altersrente eines Aktiven?

Bei der Zusage einer Altersrente wird bei einem vorherigen Ausscheiden wegen Rente aufgrund von Erwerbsminderung (Invalidität) die Altersrente in der Regel nicht in voller Höhe fällig.
Bei Invalidität wird zunächst die erreichbare Höhe der Zusage errechnet, die ohne Ausscheiden erreicht werden würde und  dann wird zeitanteilig über die gesamte Betriebszugehörigkeit gemindert (BetrAVG § 2 Abs.1).

Je nach Vertrag/Betriebsvereinbarung können ergänzende Regelungen wie Mindestversorgung und Zurechnungszeiten hinzukommen.

Während der Berechnung wird für jedes zukünftige Jahr der mit der oben dargestellten Methode errechnete Wert mit der Wahrscheinlichkeit für Invaliditäten bewertet. Die volle Höhe der Zusage zur Altersgrenze wird  daher nur mit dem Teil bewertet, der dem wahrscheinlichen Erreichen der Altersgrenze ohne nach Tabelle gegebener Wahrscheinlichkeit eines vorherigen Ausscheidens durch Tod oder Invalidität entspricht.

In der Software HPR Pensionsrückstellung wird die Höhe einer Altersrente bei vorherigem Ausscheiden durch Invalidität über den Vektor definiert. Im einfachsten Fall ist dies m/n-tel ab dem Eintrittsdatum. Das Nachbilden des exakten Bausteinplanes im Vektor durch den Anwender ist somit nicht nötig.

Der Zeitraum zwischen Eintreten einer Invalidität und der Altersgrenze wird im Barwert der Invalidität definiert, wenn in der Betriebsvereinbarung eine Invaliditätsrente zugesagt wurde.

Dienstag, 22. November 2016

Beihilfetarife / Beihilferückstellungen in HPR Pensionsrückstellung

HPR Pensionsrückstellung: Ab Version 5.5.1.135 ist es möglich, einen allgemein gültigen Beihilfebetrag für den gesamten Bestand zu verwenden. Alternativ können wie bisher verschiedene Beträge je Personengruppen, Geschlecht und "echtem" Pensionsalter angegeben werden.


Montag, 7. November 2016

Zurechnungszeit für Beamte im Einsatzdienstes der Feuerwehr in der Beamtenschnittstelle

Da jeder Beamte im Einsatzdienstes der Feuerwehr über eine handwerkliche Ausbildung verfügen muss, wird über die Beamtenschnittstelle jedem Beamten, der im Einsatzdienst der Feuerwehr gekennzeichnet wurde, drei Jahre Zurechnungszeit hinzugerechnet. 

Soll dieser Automatismus nicht angewendet werden, muss der Anwender im Eingabefeld "Zurechnungszeit" der Beamtenschnittstelle eine "0" eingetragen.






Donnerstag, 3. November 2016

Zusammentreffen von Versorgungsbezügen mit Renten (HPR Pensionsrückstellung)

Beamtinnen und Beamte haben einen Anspruch auf gesetzliche Rente aus der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wenn in mindestens 60 Kalendermonaten Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt wurden.
 
Versorgungsbezüge werden neben Renten nur bis zum Erreichen der in § 55 Absatz 2 BeamtVG bezeichneten Höchstgrenzen gezahlt.

Verzichtet der Beamte auf die Rente, oder wird an deren Stelle eine Abfindung gezahlt, so tritt an diese Stelle der Betrag, der vom Leistungsträger ansonsten zu zahlen wäre. Bei Zahlung eines Kapitalbetrags ist der sich bei einer Verrentung ergebende Betrag zugrunde zu legen.

Im Rechenprogramm HPR Pensionsrückstellung ist es möglich, für betreffende Beamte eine Anrechnung auf Basis des Näherungsverfahrens (wie im Schreiben vom BMF IV B 2 - S 2176/07/0003 beschrieben) durchzuführen.

Die benötigten Parameter für das Näherungsverfahren, BBG, Durchschnittsgehalt und Rentenwert, werden im Rahmen des HPR Aktualisierungsabonnements jährlich aktuell bereitgestellt.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Die Zusatzbausteine von HPR Pensionsrückstellung

Um eine Pensionsrückstellung berechnen zu können, benötigen Sie lediglich das Programm HPR Pensionsrückstellung, die Heubeck Richttafel 2005 G ist im Programm integriert und nutzbar.

Die angebotenen Zusatzbausteine dienen bei Bedarf der Ergänzung und unterstützen Sie beispielsweise bei
- Berechnung von Rückstellungen für Zusagen auf Jubiläum, Beihilfe oder Altersteilzeit
- Planung von zukünftigen Kosten (Zuführungen zur jeweiligen Rückstellung)
- Export von Rechenergebnissen und Auswertungen zur Weiterverarbeitung in individuell anzufertigenden Berichten

Jeder Zusatzbaustein kann bei Bedarf nachträglich lizenziert werden. Nähere Informationen finden Sie auf dem Supportbereich unter www.pensionsystem.de

Freitag, 21. Oktober 2016

DoRIS Tipps und Tricks : Beteiligung anderer Personen über die E-Mail Integration

Sollte es für einen Geschäftsprozess notwendig sein, DoRIS-Dokumente (Akte, Vorgang, Schriftstück oder Notiz) an Personen weiterzuleiten die nicht über den Zugriff auf DoRIS verfügen, ist dies über die E-Mail Integration möglich. Die E-Mails besitzen im Anhang eine PDF-Datei wahlweise mit dem DoRIS-Dokument, aus dem sie erstellt wurden, oder zusätzlich mit allen zugeordneten DoRIS-Dokumenten.




Für die Erzeugung der E-Mail selbst haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Über MS Outlook versenden. Es wird ein Outlook-Fenster mit den entsprechenden Anhängen geöffnet, in dem Sie die Adresse des Empfängers eintragen müssen.
  • Alternativ können Sie die E-Mails auch über ein anderes Email Programm versenden. Dazu wird Ihnen ein Email zugesandt das Sie dann an die entsprechenden Empfänger weiterleiten können. Voraussetzung: In der Benutzerverwaltung muss die eigene Email-Adresse hinterlegt sein.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Berechnung Zinsanteil für HGB Abschlüsse mit dem Programm HPR Pensionsrückstellung

In der Software HPR Pensionsrückstellung werden zwei Berechnungsmethoden für den Zinsanteil einer Zuführung angeboten.

Variante Vorjahr
Hierzu wird der Rückstellungswert des Vorjahres benötigt, sowie die im Jahr ausbezahlten Renten/Pensionen. In einer Nebenrechnung wird der Zinsanteil ausgerechnet.

Variante Abzinsung
Diese einfachere Variante ermittelt den Rückstellungswert des Vorjahres und die ausbezahlten Renten/Pensionen auf Basis der Daten für die Rückstellungsberechnung.

Details zur Software

Montag, 10. Oktober 2016

Sachakten und Fallakten bei elektronischer Aktenführung

Akten können entsprechend ihrer Bildung in Sach- und Fallakten unterschieden werden. Die Sachakte ist eine Zusammenfassung zusammengehörender Schriftstücke nach sachlichen (also inhaltlichen) Merkmalen. Diese sind in der Regel nach einem mehrstufig gegliederten Aktenplan geordnet und werden als Sammel-, Einzel- oder Sondersachakten geführt.

Eine Fallakte ist Teil einer Reihe verfahrensgleicher Akten, die in großem Umfang auftreten und sich durch ein formales Ordnungsmerkmal (z.B. Name einer Person oder Institution) unterscheiden. Bei teil- und unstrukturierten Vorgängen erfolgt eine sachaktenbezogene Verwaltung des Schriftguts. Bei strukturierten Vorgängen werden aufgrund des gleichartigen, definierbaren Verfahrens der Bearbeitung meistens Fallakten gebildet.

Hier ein simples Beispiel: es handelt sich um die Fallakte eines Verlags. Schriftstücke sind Angebote, Verträge, Rechnungen sowie aktenrelevanter Schriftverkehr.


Wie unterscheiden sich Sachakten und Fallakten?


Akten können entsprechend ihrer Bildung in Sach- und Fallakten unterschieden werden. Die Sachakte ist eine Zusammenfassung zusammengehörender Schriftstücke nach sachlichen (inhaltlichen) Merkmalen. Diese sind in der Regel nach einem mehrstufig gegliederten Aktenplan geordnet und werden als Sammel-, Einzel- oder Sondersachakten geführt.

Eine Fallakte ist Teil einer Reihe verfahrensgleicher Akten, die in großem Umfang auftreten und sich durch ein formales Ordnungsmerkmal (z.B. Name einer Person) unterscheiden. Bei teil- und unstrukturierten Vorgängen erfolgt die Verwaltung des Schriftguts sachaktenbezogen. Bei strukturierten Vorgängen werden aufgrund des dort vorliegenden gleichartigen Bearbeitungsverfahrens meistens Fallakten gebildet.

Das Produkt DoRIS kann sowohl für Sachakten als auch für Fallakten eingesetzt werden.





Dienstag, 27. September 2016

Nutzung des modifizierten Teilwertverfahrens



Unter dem Begriff „modifiziertes Teilwertverfahren“ verstecken sich zwei verschiedene Verfahren:

1.) manche Gutachter/Mathematiker sprechen vom modifizierten Teilwertverfahren, wenn eine Änderung gegenüber den Vorgaben des EStG stattfindet. Also schon ein anderer Zins als der vorgeschriebene 6 %. In den Rechengrundlagen von HPR entspricht diese Vorgehensweise dem „HGB Teilwertverfahren“


2.) dann gibt es noch das „modifizierte Teilwertverfahren nach Engbroks“, das tatsächlich ein geändertes Formelwerk verwendet. Diese Variante wird in den Rechengrundlagen von  HPR als „modifiziertes Teilwertverfahren“ angeboten.