Donnerstag, 22. September 2016

HGB Abschlüsse: Differenzbetrag aus Zinssätzen des 10- und 7-Jahresdurchschnitts mit dem Rechenprogramm HPR Pensionsrückstellung ermitteln



Bei der Bewertungen von Pensionsrückstellungen für ein handelsrechtliches Gutachten ist anstelle des 7-Jahresdurchschnitts der 10-Jahresdurchschnitt der Abzinsungszinssätze ihrer Restlaufzeiten zu verwenden. Pauschal wird eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen.

Für ein handelsrechtliches Gutachten muss weiterhin zusätzlich mit dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz gerechnet werden, der Differenzbetrag zwischen den beiden Ergebnissen ist in der Bilanz anzugeben.

Im Falle einer Ausschüttung müssen Rücklagen mindestens in Höhe des Differenzbetrags im Unternehmen verbleiben (Ausschüttungssperre). 

Die Neuerung ist nur für die Bewertung von Pensionszusagen anzuwenden, Rückstellungen von vergleichbar langfristig fälligen Verpflichtungen wie Altersteilzeit, Jubiläum und Beihilfe werden weiterhin mit dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes bewertet.

Ab sofort ist ein Zusatzbaustein für HPR Pensionsrückstellung erhältlich. Dieser wird Anwendern der Kommunal-Version im Rahmen des Aktualisierungsabonnements zur Verfügung gestellt.

In den Rechengrundlagen von HPR Pensionsrückstellung  wurde zu diesem Zweck ein weiteres Eingabefeld für den 7-Jahres-Durchschnittszinssatz geschaffen. Somit berechnet HPR Pensionsrückstellung die Rückstellungshöhen mit beiden Abzinsungssätzen und weist in den Erebnis-Listen den Differenzbetrag aus, was die Arbeit des Anwenders erleichtert.






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