Donnerstag, 3. November 2016

Zusammentreffen von Versorgungsbezügen mit Renten (HPR Pensionsrückstellung)

Beamtinnen und Beamte haben einen Anspruch auf gesetzliche Rente aus der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wenn in mindestens 60 Kalendermonaten Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt wurden.
 
Versorgungsbezüge werden neben Renten nur bis zum Erreichen der in § 55 Absatz 2 BeamtVG bezeichneten Höchstgrenzen gezahlt.

Verzichtet der Beamte auf die Rente, oder wird an deren Stelle eine Abfindung gezahlt, so tritt an diese Stelle der Betrag, der vom Leistungsträger ansonsten zu zahlen wäre. Bei Zahlung eines Kapitalbetrags ist der sich bei einer Verrentung ergebende Betrag zugrunde zu legen.

Im Rechenprogramm HPR Pensionsrückstellung ist es möglich, für betreffende Beamte eine Anrechnung auf Basis des Näherungsverfahrens (wie im Schreiben vom BMF IV B 2 - S 2176/07/0003 beschrieben) durchzuführen.

Die benötigten Parameter für das Näherungsverfahren, BBG, Durchschnittsgehalt und Rentenwert, werden im Rahmen des HPR Aktualisierungsabonnements jährlich aktuell bereitgestellt.

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