Donnerstag, 22. Februar 2018

DoRIS Tipps und Tricks für Administratoren : Erweiterung der Browserfunktionalität in DoRIS mit und ohne Java

DoRIS kann Funktionalitäten wie z.B. Editieren, Scannen, das Hinzufügen von EMails aus Outlook, … über zusätzliche Software erweitern und vereinfachen. Aus Sicherheitsgründen kann in einem Webbrowser nur ein begrenzter Funktionsumfang genutzt werden. Durch zusätzlich installierte Software auf den Arbeitsplatzen kann jedoch DoRIS erweitert werden.
Dabei können die nachfolgenden Software-Erweiterungen genutzt werden:
  • Java
  • DoRIS Local Launcher
  • DoRIS Office Add-In

Hinweis: Die nachfolgende Erweiterung „Java Applet“ steht nur im Internet Explorer zur Verfügung.
Erweiterung Voraussetzung Bearbeiten von Schriftstücken Scannen von Schriftstücken Übernahme von EMails/Anhänge aus Outlook
- - Die Datei muss Herunter- und nach der Bearbeitung wieder Hochgeladen werden Die Datei muss Hochgeladen werden MS Outlook EMails/Anhänge müssen zuerst als Datei abgespeichert werden. Danach können die EMails/Anhänge über eine Dateiauswahl oder per Drag & Drop in DoRIS hinzugefügt werden
Java – über JNLP Java und HIRedemption ist am Arbeitsplatz installiert Die Datei kann direkt bearbeitet werden, die Anwendung muss nach der Bearbeitung geschlossen werden. (Aufruf über eine JNLP-Datei) Es kann direkt gescannt werden. (Aufruf über eine JNLP-Datei) MS Outlook EMails/Anhänge müssen zuerst als Datei abgespeichert werden. Danach können die EMails/Anhänge über eine Dateiauswahl oder per Drag & Drop in DoRIS hinzugefügt werden
Java Applet (MS Internet Explorer) Java und HIRedemption ist am Arbeitsplatz installiert. Java ist im Browser lauffähig Die Datei kann direkt bearbeitet werden Es kann direkt gescannt werden Über Drag & Drop können EMails/Anhänge übergeben werden
DoRIS LocalLauncher Der DoRIS LocalLauncher und Java ist am Arbeitplatz installiert Die Datei kann direkt bearbeitet werden, die Anwendung muss nach der Bearbeitung geschlossen werden Es kann direkt gescannt werden Über Copy & Paste können einzelne EMails/Anhange übergeben werden
DoRIS Office Add-In Das DoRIS Office Add-In ist am Arbeitsplatz installiert - - In Outlook werden über ein Add-In zusätzliche Menüpunkte angeboten, über die EMails/Anhänge direkt zu DoRIS übertragen werden können.


Hinweise zu den einzelnen Erweiterungsmöglichkeiten
Erweiterung Hinweise
Java – über JNLP Java und HIRedemption (Haessler) muss auf dem Arbeitsplatz installiert sein.
  • Java steht als kostenfreier Download unter www.java.com zur Verfügung.
  • HIRedemption steht als kostenfreier Download unter www.registratur.com zur Verfügung.
Java Applet
(MS Internet Explorer)
Ein Java-Applet muss im Browser ausgeführt werden können. Java und HIRedemption (Haessler) muss auf dem Arbeitsplatz installiert sein.
  • Java steht als kostenfreier Download unter www.java.com zur Verfügung.
  • HIRedemption steht als kostenfreier Download unter www.registratur.com zur Verfügung.
DoRIS LocalLauncher Funktioniert mit jedem Browser. Zusätzlich zum DoRIS LocalLauncher muss Java auf dem Arbeitsplatz installiert sein.
  • Java steht als kostenfreier Download unter www.java.com zur Verfügung.
  • Der DoRIS LocalLauncher steht als kostenfreier Download unter www.registratur.com zur Verfügung.
  • Der Parameter "disable_applets=useLL" sollte beim Start in der URL oder als Konfigurations-Parameter gesetzt werden. Mehr dazu finden Sie im Administratoren Handbuch.
DoRIS Office Add-In Zusätzliche Lizenzen für das DoRIS Office Add-In werden benötigt.
  • Das DoRIS Office Add-In steht zum 9 wöchigen Test als Download unter www.registratur.com zur Verfügung.

Montag, 19. Februar 2018

Pensionsrückstellungen nach dem Standard staatlicher Doppik (SsD)

Zur Gewährleistung einer einheitlichen Verfahrens- und Datengrundlage für die unterschiedlichen Verfahren "Kameralistik" und "Doppik" sowie für Produkthaushalte wurden von Bund und Ländern ein Gremium zur Standardisierung des staatlichen Rechnungswesens eingerichtet.

Punkt 5.7.2.1 der SsD regelt Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.

Bis auf den Rechenzins werden grundsätzlich die Vorgaben des § 253 HGB verwendet. Im SsD werden die Zeitreihen 15 bis 30 Jahre der deutschen Bundesbank verwendet (WU 3975).

Im Rechenprogramm HPR Pensionsrückstllung 5.5 (Variante Kommunal) werden weitreichend die Vorgaben der Beamtenversorgungsgesetze von Bund und Ländern beachtet.

Um Pensionsrückstellungen nach Vorgaben des SsD zu berechnen, wird in der Regel die Software HPR Pensionsrückstellung in der Variante HPR 5.5 SQL Server eingesetzt. Diese Variante setzt auf der bekannten Version HPR 5.5 Kommunal auf, kann aber schneller und daher mit weit größerem Personenbestand verwendet werden (> 50. 000 Personen).

Anforderungen, die aus Landessicht über die Standard-Funktionalität des Rechenprogramms HPR Pensionsrückstellung hinaus erforderlich sind, wurden und werden von den versicherungsmathematischen Fachleuten gemeinsam mit dem jeweiligen Land erarbeitet. Dabei werden grundsätzlich das jeweilige LBeamtVG und / oder spezielle Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes beachtet.